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Der Altar

Der Altar
Der Altar
© Frank Kienast

Der Altar ist der Ort, an dem „Eucharistie“ gefeiert wird. Das bedeutet übersetzt: Danksagung. Wir danken Gott dafür, dass er sich uns im Abendmahl selbst schenkt. Oder, weil das ja unten schon gesagt wird: Wir danken Gott dafür, dass er in Jesus Christus Mensch geworden ist, um uns ganz nah zu sein und zu erlösen.

© Frank Kienast

Dieses Mahl geht auf Jesus selbst zurück, der am Abend vor seinem Tod mit seinen Jüngern ein Mahl gefeiert hat. Im Verlauf dieses Mahls hat er Brot genommen und gesagt: „Nehmt und esst. Das ist mein Leib.“ Über den Kelch mit Wein sagte er: „Nehmt und trinkt, das ist mein Blut“.

Die katholische Kirche glaubt, dass Gott uns in diesem Mahl sich selbst schenkt. Durch die „Kommunion“ (= Gemeinschaft) schenkt er uns Gemeinschaft mit sich. Wir empfangen die Brot gewordene Liebe Gottes.

Am Ende des Abendmahls sagte Jesus zu seinen Jüngern:

„Tut dies zu meinem Gedächtnis“.

Die Kirche nimmt diesen Auftrag auch heute noch wörtlich und feiert deshalb an jedem Sonntag das Heilige Mahl.

© Frank Kienast

Die Eucharistie ist das höchste von 7 Sakramenten. Ein Sakrament ist so etwas wie eine zärtliche Berührung Gottes – ein Zeichen, in dem uns Gott zum Greifen nahe kommt, uns etwas von sich schenkt.

Der Altar ist ein Zeichen für Christus. Deshalb sind auf dem Holz-Altar der Jugendkirche fünf kleine Kreuze eingebrannt. Sie weisen auf die Wundmale Jesus am Kreuz.

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Dieser Artikel ist Teil des "Projekt QR".

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